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Walkera 4F200 LM Scale Helikopter

Der Walkera 4F200LM ist ein kleiner Scale Helikopter mit 3-Blatt-Hauptrotorkopf - der erste ferngesteuerte Scale Modellhubschrauber, den wir getestet haben.

 

Spezifikation

  • Hauptrotordurchmesser: 436mm
  • Heckrotordurchmesser: 122mm
  • Gesamtlänge: 448mm
  • Hauptmotor: WK-WS-21-004 (brushless, 3900KV)
  • ESC (Regler): WK-WST-30A-1
  • Sender: WK-2603
  • Empfänger: RX-2618V
  • Gyro: 3-Achsen
  • Batterie: 7,4V, 1500mAh Lipo
  • Gewicht: 410g (inkl. Lipo)

 

Walkera 4F200LM Bildergalerie

 

Beschreibung des Modells

Nachdem der Mini Scale Heli Walkera 4F200LM mit seinem 3-Blatt-Hauptrotorkopf schon lange auf der Wunschliste stand, war die Vorfreude riesig als im Sommer 2012 das Paket mit dem Schmuckstück geliefert wurde. Das Vorbild des wirklich sehr detailgetreuen Modellhubschraubers ist die Alouette II des französischen Herstellers Aérospatiale. Sie war einer der ersten in Serie gefertigten Hubschraubertypen mit Gasturbinentriebwerk und absolvierte ihren Erstflug bereits am 12. März 1955. Die Produktion dieses Helikopters erfolgte bis ins Jahr 1975, es wurden insgesamt 829 Stück gebaut. Die Alouette fand weite Verbreitung und Verwendung im Militär- und Zivilbereich zum Passagier- transport und als Beobachter, vor allem aber in der Flugausbildung (hier vor allem aufgrund der Ausführung mit nur einem Triebwerk zur Durchführung von Autorotationen) [Quelle: Wikipedia].
Schon direkt nach dem Auspacken war klar, dass die Bilder auf der Walkera-Website nicht zuviel versprochen hatten - bei der Walkera 4F200LM handelt es sich wirklich um ein richtiges Schmuckstück, bei dem Walkera wirklich sehr viel Liebe zum Detail hat walten lassen!
Trotz der hohen Detailtreue macht die Walkera 4F200LM jedoch einen äußerst stabilen und robusten Eindruck. Das mit Kunststoff verkleidete Chassis und auch der offene Heckausleger sind sehr verwindungssteif. Während wir uns die Walkera 4F200LM in blau vorgenommen haben, ist sie jedoch auch in einer silberfarbigen Variante erhältlich.
Schauen wir uns die Modell-Alouette mal genauer an: Die Kunststoffkabinen- haube besteht aus 2 Halbschalen, die an der Verbindungsstelle mit einem silbernen Hologrammstreifen abgeklebt sind. Im oberen Bereich befindet sich eine rote LED. Der verwendete Kunststoff ist dunkel getönt, sodass die darunter verborgenen Elektronikbauteile samt vielen Kabeln auf den ersten Blick nur schemenhaft zu erkennen sind. Um an die Elektronik "ranzukommen", müssen 4 kleine Schrauben entfernt werden. Der Empfänger mit integriertem 3-Achs-Gyrosystem (RX-2618V) ist mittig angebracht, der Brushless-Regler (WK-WST-30A-1) befindet sich auf der linken Seite.
Im unteren Bereich besitzt die Kabinenhaube zwei ovale Öffnungen, die zur Kühlung des Lipo-Akkus (7,4V / 1500mAh) dienen, welcher ca. zur Hälfte im Bereich der Haube sitzt. Der Lipo-Akku wird über eine Öffnung mit Klappe, welche sich auf der Unterseite zwischen den Landekufen befindet, eingebracht und muss aus Schwerpunktsgründen bis ganz nach vorne in die Haube geschoben werden. Direkt oberhalb des Akkus sitzt der kräftige Brushlessmotor (WK-WS-21-004), der bei offenem Akkufach zu erkennen ist. Nach dem Verbinden des Akkus mittels verpolungssicheren Steckern (Typ: Hype), können die Kabel direkt hinter dem Akku in einer Aussparung untergebracht werden, sodass die Kabel während des Flugs nicht heraushängen und somit den Scale-Eindruck im Flug nicht stören. Gerade beim ersten Einbringen des Akkus ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, damit man den Akku auch an die korrekte Position bringt. Aber nach 2-3 mal hat man den Dreh schnell raus. Die Kufen sind aus Aluminium gefertigt und jeweils mit einem Rad versehen, was den Scale-Eindruck nochmals verstärkt. Darüber hinaus sind die Kufen jeweils mit 2 schwarzen Gummistoppern versehen, um ein Wegdrehen beim Starten des Helis zu verhindern. Zudem prangt auf den Kufen der Schriftzug "3D Helicopter". 3D und Scale-Heli? Wie passt das zusammen? Hat man hier etwas die Kufen eines 3D-Trainers verwendet? Die Erklärung ist vielleicht zunächst etwas unerwartet...denn man kann mit der Walkera 4F200LM tatsächlich auch 3D-Elemente fliegen, wie dieses Video hier beweist, in welchem die Modell-Alouette auf den Rücken gelegt wird... Abstrebungen im Bereich des Landegestells, die Turbinenattrappe, welche von innen mit einer roten LED beleuchtet wird, sowie der unverkleidete Heckausleger mit obenliegender Antriebswelle für den Heckrotor und horizontalem Leitwerk verleihen der Walkera 4F200LM ein wirklich vorbildgetreues Aussehen, das durch den 3-Blatt-Hauptrotorkopf nochmals verstärkt wird. Schauen wir uns diesen auch mal etwas genauer an: fast die gesamte Rotormechanik besteht aus Aluminium und ist nahezu spielfrei. Der Taumelscheibenmitnehmer ist einseitig ausgelegt und über einen Kunststoffverbinder mit der Taumelscheibe verbunden. Die Anlenkungen der Alu-Blatthalter verlaufen nicht senkrecht, sondern sind etwas in Richtung der Blatthalter geneigt. Die 3 Hauptrotorblätter sind aus Carbon und im äußeren Bereich mit einem silbernen, roten oder blauen Klebestreifen versehen, was das Einstellen des Blattspurlaufs erleichtert. Die Alu-Taumelscheibe hinterlässt einen hochwertigen Eindruck und wird durch 2 direkt vor der Rotorwelle liegende und einem links hinter der Rotorwelle angebrachten Servo geradlinig angelenkt. Der Servo zur Anlenkung des Heckrotors befindet sich im hinteren Bereich des Chassis auf der rechten Seite direkt unter der Abdeckung. Die Anlenkungsstange befindet sich im inneren Teil des Heckauslegers und läuft in einem Kunststoffrohr. Die Mechanik des Heckrotors hat etwas Spiel, was jedoch beim Fliegen keinen negativen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des gesamten Heckrotorsystems hat. Wie der Hauptrotor ist auch der Heckrotor in einer 3-Blatt-Bauweise ausgeführt und wirkt im Vergleich zum restlichen Modell fast überdimensioniert. Die 3 Heckrotorblätter sind aus Kunststoff, die Blatthalter und Anlenkungen sind aus Aluminium. Ein großer, dem Vorbild nachempfundenen großer gelber Sporn aus flexiblem Kunststoff schützt den Heckrotor vor Bodenkontakt.
Insgesamt kann gesagt werden, dass Walkera mit der 4F200LM einen wirklich großartigen Heli auf den Markt gebracht hat, der in dieser Klasse und diesem Preissegment gerade als RTF-Set für Scaleliebhaber zur Zeit wahrscheinlich das attraktivste Hubschraubermodell sein dürfte.

 

Die Fernsteuerung Walkera "WK-2603"

Neben dem Ladegerät "GA005" ist im 4F200LM-RTF-Set auch ein Sender vom Typ "WK-2603" enthalten. Der WK-2603 Sender ist mit einem 6-Kanal Microcomputersystem und 2,4 GHz-Technologie ausgestattet. Durch den hintergrundbeleuchteten LCD-Bildschirm und die graphische Benutzer- oberfläche wird die Programmierung vereinfacht. Die Länge und Federkraft der Knüppel sind einstellbar, zudem kann zwischen den vier Modes bequem umgeschaltet werden. Wer bereits Erfahrungen mit Fernsteuerungen anderer Hersteller bzw. mit den DEVO-Modellen von Walkera gemacht hat, wird sich bei der Bedienung/Programmierung der WK-2603 etwas umstellen müssen, da diese doch vom sonst gewohnten Bedienkonzept abweicht. Aber schon nach kurzer Zeit kommt man auch hiermit klar. Die Ausgangsleistung liegt bei <10mW, der Stromverbrauch bei <120mA. Zur Stromversorgung dienen 8 Stück 1,2V NiCd/NiMH-Akkus, 8 Stück 1,5V AA-Batterien oder 1 3S-Lipo mit 11,1V.

Walkera WK-2603 - Funktionen
  • 1) Antenne
  • 2) Gas-Limit, 80%-30% und V1
  • 3) Fahrwerk (Acro-Modus)
  • 4) Gas-Limit AN/AUS
  • 5) Gas-Trimmer (Mode 2)
  • 6) Gas- / Heckknüppel (Mode 2)
  • 7) Heck-Trimmer (Mode 2)
  • 8) UP DN-Taster
  • 9) EXT-Taster
  • 10) Display
  • 11) ENT-Taster
  • 12) R L-Taster
  • 13) Roll-Trimmer (Mode 2)
  • 14) EIN / AUS-Schalter
  • 15) Nick-Rollknüppel (Mode 2)
  • 16) Nick-Trimmer (Mode 2)
  • 17) Dual Rate-Schalter für Nick / Roll / Heck, Servowege 50%
  • 18) V2
  • 19) F. Mode / Normal Schalter

Die Funktionen des Senders Walkera "WK-2603" im Überblick

 

Die Walkera 4F200LM im Outdooreinsatz

Walkera 4F200LM - Flug im Garten

Mit der Walkera 4F200LM bekommt man für...

 

Walkera 4F200LM - Outdoorflug

wenig Geld einen wunderschönen Scale Helikopter...

 

Walkera 4F200LM - Start

im Alouette-Look mit 3-Blatt-Hauptrotorkopf.

 

Erfahrungsbericht / Flugbericht

Nachdem sowohl die mechanische Einstellung am Heli als auch das Setup des Senders überprüft wurde, konnte es mit dem Erstflug losgehen. Bei der Walkera 4F200LM können 3 verschiedene Modi eingeschaltet werden: 1) drehzahl- gesteuerter Flugmodus, 2) Flugmodus mit fester Drehzahl und 3) Einstellmodus (zur Einstellung der Mechanik). Für den Erstflug im heimischen Garten wurde die Walkera 4F200LM im drehzahlgesteuerten Modus (F. Mode-Schalter nach unten) mit aktivierter Dual Rate gestartet. Nachdem der Gasknüppel knapp über die Mitte geschoben war, hob die Modell-Alouette langsam ab. Mit diesen Einstellungen lässt sie sich sehr sanft steuern, da sie sehr gutmütig auf die Steuerbefehle reagiert - perfekt für Flüge bei Windstille oder in der Halle. Da es bei unserem Erstflug leider nicht windstill war, wurde die Dual Rate-Funktion ausgeschaltet, wodurch das Ansprechverhalten doch um einiges direkter wurde. Alternativ kann diese über den Drehknopf V2 heruntergedreht werden. Gerade bei Wind kommt die Walkera 4F200LM im drehzahlgesteuerten Modus doch an ihre Grenzen, da sie durch Windböen ganz schön abgetrieben werden kann (siehe Video). Daher sollte man sie bei Wind lieber im Modus mit fester Drehzahl fliegen, da sie dadurch viel "satter" in der Luft liegt (aufgrund der höheren Drehzahl) und sich dadurch viel präziser steuern lässt. Das Flybarlesssystem der Walkera 4F200LM arbeitet übrigens hervorragend, so liegt die Mini-Alouette bei Windstille/wenig Wind wie das sprichwörtliche "Brett" in der Luft. Mit einem solch ruhigen und neutralen Flugverhalten hatten wir bei einem Heli mit 3-Blatt-Hauptrotorkopf in diesem Preissegment ehrlich gesagt nicht gerechnet. Bei stärkerem Wind oder auch bei Böen, wird sie jedoch zum Teil deutlich abgetrieben, was v.a. an ihren kleinen Abmessungen mit einem Hauptrotordurchmesser von nur 44 cm liegt. Diese machen sie jedoch aber zum idealen "Immer mit dabei haben"-Heli, da sie im Auto nur sehr wenig Platz einnimmt. Auf jeden Fall zieht die 4F200LM von Walkera insbesondere im Flug neidische Blicke auf sich, da das Flugbild wirklich großartig aussieht. Und gerade im "3D-Modus" mit fester Drehzahl lässt sie sich ja dank des verbauten Brushless-Motors auch sehr flott fliegen - wenn es unbedingt sein muss auch auf dem Rücken;-). Aber dafür ist dieses Schmuckstück unserer Meinung nach viel zu schade, zudem passt das nicht zum Scale-Look. Die Flugdauer liegt so um die 10 Minuten und damit in einem sehr erfreulichen Bereich!

 

Video: Rundflug mit der Walkera 4F200LM im Garten

 

Stärken

  • Sehr hohe Detailtreue, gerade in Verbindung mit dem 3-Blatt-Hauptrotorkopf
  • Sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Sehr gut funktionierendes Flybarlesssystem (3-Achs-Gyro)
  • Super Preis-/Leistungsverhältnis
  • Lange Flugdauer von um die 10 min
  • 3D-fähig!
  • Auch für fortgeschrittene Einsteiger beherrschbar (wer einen Blade mSR X beherrscht, kommt auch locker mit der 4F200LM zurecht)
  • Hauptrotorblätter aus Carbon
  • Leistungsstarker Brushless-Antrieb
  • Ready-to-Fly Scale Helikopter

 

Schwächen

  • Die Bedienungsanleitung (englisch) könnte ruhig etwas ausführlicher sein. Hier kann eine deutsche Anleitung heruntergeladen werden.
  • Das Bedien-/Programmierkonzept des im RTF-Set enthaltenen Senders "WK-2603" weicht von dem anderer Hersteller und auch der DEVO-Sender von Walkera ab.

 

Skill Level

Skill Level 5-6

 

Fazit

Mit dem RTF-Set der 4F200LM inklusive der 2,4 GHz-Fernsteuerung "WK-2603" ist es Walkera gelungen, einen wirklich sehr detail- getreuen und sehr gut fliegenden 3-Blatt-Miniheli im Scale-Look zu einem überaus attraktiven Preis anzubieten. Das Preis-/Leistungs- verhältnis ist in diesem Segment zur Zeit unschlagbar. Eigentlich handelt es sich hierbei um ein Muss für Scale-Liebhaber, die einen Miniheli suchen. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist das Bedienkonzept der "WK-2603", da muss man gerade am Anfang doch ein bisschen umdenken, wobei das eigentlich kein Problem darstellen sollte. Und neuerdings gibt es die 4F200LM auch mit der DEVO 7! Wir würden aufgrund der übersichtlicheren Bedienung / Programmierung der DEVO 7 auf jeden Fall diese Variante bevorzugen.

 

Wo gibt's die Walkera 4F200LM 2,4 GHz RTF?

 

Erhältliche Ersatzteile für die Walkera 4F200LM

  • HM-4F200LM-Z-01: 3 Stück Hauptrotorblätter Carbon
  • HM-4F200LM-Z-02: 3 Stück Heckrotorblätter
  • HM-4F200LM-Z-03: Rotorkopf Hauptrotor 3 Blatt Alu Ausführung
  • HM-4F200LM-Z-04: Hauptrahmen 4F200LM
  • HM-4F200LM-Z-05: Heck Gittermast Konstruktion
  • HM-4F200LM-Z-06: Turbinen Attrappe
  • HM-4F200LM-Z-07: Landegestell Kufen inklusive Gummistopper
  • HM-4F200LM-Z-08: Hauptzahnrad mit Freilauf
  • HM-4F200LM-Z-09: Kabinenhaube (Canopy) mit roter LED
  • HM-4F200LM-Z-10: 3900KV Brushless Motor
  • HM-4F200LM-Z-11: Brushless Speed Controller WK-WST-30A-1 (ESC)
  • HM-4F200LM-Z-12: Flashboard Blinkelektronik
  • HM-4F200LM-Z-13: 3 Stück Servo WK7.6-6 für die Taumelscheibe
  • HM-4F200LM-Z-14: Heckservo WK0903H
  • HM-4F200LM-Z-15: Empfänger RX2618V plus Flybarless-System
  • HM-4F200LM-Z-16: LiPo Akku 7,4V 1500mAh
  • HM-4F200LM-Z-17: Heckrotorwelle und Servoanlenkung
  • HM-4F200LM-Z-18: Hauptrotorwelle
  • HM-4F200LM-Z-19: Anlenkungen Set
  • HM-4F200LM-Z-20: Taumelscheibe Alu plus Carbon Führung
  • HM-4F200LM-Z-21: Heckrotor Getriebe Übersetzung
  • HM-4F200LM-Z-22: Rumpf Seitenteile und Ausstattung
  • HM-4F200LM-Z-23: Heckrotor Ansteuerung Taumelscheibe

 

Suchbegriffe

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Die Entwicklung ferngesteuerter Helikopter und Quadrocopter

Gerade in den letzten Jahren hat sich auf dem Gebiet "ferngesteuerter Helikopter / Hubschrauber" sehr viel getan, wodurch ein moderner ferngesteuerter Helikopter dank elektronischer Helferlein immer leichter zu steuern ist, und daher auch für immer mehr RC Modellbau Fans interessant werden. Zwar hat der ferngesteuerte Helikopter dadurch in den letzten Jahren etwas von seinem Schrecken verloren, jedoch ist das Fliegen eines RC Helikopter immer noch sehr anspruchsvoll und verlangt höchste Konzentration! Einen großen Beitrag für die rasante Entwicklung im RC Helikopter Modellbau leisten zum einen sehr leichte und leistungsfähige Lipo Akkus und zum anderen moderne Flybarless Stabilisierungssysteme. Im Vergleich zu RC Autos, RC Schiffen und RC Flugzeugen hat der RC Helikopter in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung zugenommen. Insbesondere, weil es mittlerweile sehr günstige und robuste Einsteiger Helikopter Modelle gibt, mit welchen man für wenig Geld innerhalb der eigenen 4 Wände herumdüsen kann. Gerade die elektronischen Flybarless Systeme sind verantwortlich dafür, dass zum einen immer extremere 3D Manöver mit RC Helis geflogen werden können, zum anderen sind sie in modernen RC Scale Hubschrauber mit Mehrblattrotorkopf nicht mehr wegzudenken. Für den Einsteiger stellen die Flybarless Systeme heutzutage eine tolle Möglichkeit dar, schon in einem sehr frühen Stadium Collective Pitch (6 Kanal) Helikopter fliegen zu können, da diese eigentlich für Kunstflug und 3D Flug konstruierten Hubschrauber Modelle anfangs sehr zahm und eigenstabil eingestellt werden können.
Während noch vor wenigen Jahren vor allem Koaxial Helikopter das typische Einsteigermodell darstellten, hat sich das Bild in letzter Zeit deutlich gewandt. Heutzutage machen die meisten vor allem mit kleinen Indoor Quadrocoptern die erste Bekanntschaft mit dem "Virus" RC Helikopter. Moderne elektronische Stabilisierungssysteme und eine im Vergleich zum Helikopter viel einfachere (und damit weniger empfindliche sowie günstigere) Mechanik machen die RC Quadrocopter zu perfekten Einstiegsmodellen, deren Flugeigenschaften sich sehr gut an das eigene Können anpassen lassen.

 

Das Prinzip der Koaxial Micro Helikopter

Ein Hubschrauber mit Koaxialrotor verwendet zwei gegenläufig drehende Hauptrotoren, die übereinander in einer Drehachse angeordnet sind. Ein großer Vorteil dieser Bauweise gegenüber der gängigen Heckrotorkonfiguration besteht darin, dass kein gesonderter Drehmomentausgleich notwendig ist, weil sich die Momente der beiden Rotoren aufheben. Das System ermöglicht so einen besonders ruhigen Schwebeflug, da kein Drift - ein seitlicher Schub des Heckrotors, der mittels Roll auszugleichen wäre - auftritt. Dieser ist vor allem bei Modellhubschraubern interessant, die für das Fliegen auf begrenztem Raum oder in Innenräumen gedacht sind. Im Gegensatz zu den "richtigen" Koaxial Hubschraubern, setzt man bei den Modellhubschraubern auf eine einfachere Variante: Die Steuerung der Gierachse erfolgt durch das Verhältnis der zwei elektronisch geregelten Elektromotoren, auf die obere Taumelscheibe kann daher verzichtet werden; die Bauweise ist damit kosten- und gewichtssparend. Hierbei handelt es sich dann um einen 4-Kanal Helikopter, der folgende Manöver durchführen kann: Steigen / Sinken, Gieren, Nicken und Rollen. Der untere Rotor, mit welchem der Heli mittels einer Taumelscheibe gesteuert wird, wird über eine Hohlwelle angetrieben.
Beim 3-Kanal Helikopter (Steigen / Sinken, Gieren und Nicken) handelt es sich um eine noch weiter vereinfachte Variante: Hier wird komplett auf eine Taumelscheibe verzichtet. Das Vorwärts- bzw. Rückwärtsfliegen (Nicken) wird hier durch einen kleinen horizontalen Rotor am Heck erreicht. Neuere Koax Helikopter sind mit einem Gyroskop ausgestattet, welche das Heck in Position hält.

 

Das Prinzip der drehzahlgesteuerten RC Helikopter mit Heckrotor

Bei drehzahlgesteuerten RC Helikoptern mit Heckrotor erfolgt das Steigen / Sinken durch Drehzahländerung des Hauptrotors, das Nicken und Rollen mittels Taumelscheibenservos. Die Rotorblätter haben stets denselben Anstellwinkel, weshalb diese Art von Helikoptern auch Fixed Pitch Helikopter genannt werden. Wie beim pitchgesteuerten Helikopter erfolgt auch beim Fixed Pitch Helikopter der Drehmomentausgleich über einen Heckrotor, der auch die Steuerung der Funktion "Gier" übernimmt. Zur Steuerung werden 4 Kanäle benötigt. Bei drehzahlgesteuerten RC Helikoptern handelt es sich zumeist um relativ günstige Modelle (unter 100 €) für fortgeschrittene Einsteiger und Fortgeschrittene, die sowohl indoor als auch outdoor eingesetzt werden können.

 

Das Prinzip der pitchgesteuerten RC Helikopter mit Heckrotor

Als Pitch bezeichnet man den Anstellwinkel eines Rotorblatts gegenüber der anströmenden Luft. Die Steuerung des Auftriebs erfolgt dann durch Veränderung des kollektiven Anstellwinkels, die Drehzahl bleibt dabei im Idealfall konstant. Die Ansteuerung erfolgt typischerweise mit drei Servos an der Taumelscheibe, häufig in 120-Grad-Anordnung, bei der die Kräfte sich gleichmäßig auf die Servos verteilen, deren Bewegungen dann (meistens im Sender) gemischt werden müssen. Beim Heckrotor kommen Konstruktionen mit gesondertem Heckmotor, mit Antriebswelle und Umlenkgetriebe oder auch mit Zahnriemen zum Einsatz. Bei auf diese Weise mechanisch gekoppeltem Heckrotor wird die Gierachse über Anstellwinkel-Änderung des Heckrotors gesteuert, was ein weiteres Servo bedingt. Das Nachregeln der Gierachse erfolgt über elektronische Beschleunigungssensoren (sog. Gyros), die die Gierachse so regeln, dass sich die Orientierung des Rumpfes nicht ändert bzw. sie gleichbehält.
Hierbei handelt es sich um 6-Kanal Helikopter, bei welchem folgende Funktionen gesteuert werden: Pitch, Nick, Roll, Gier, Motordrehzahl und Gyroempfindlichkeit. Optional können weitere Kanäle hinzukommen, wie z.B. für das Einziehen / Ausfahren des Fahrwerks bei einem Scale Helikopter oder für das Ein-/Ausschalten von Scheinwerfern.

 

Das Prinzip der RC Quadrocopter / Drohnen

Ein Quadrocopter oder Quadrokopter (lat. quadrum ‚Viereck‘ und gr. πτερόν pteron ‚Flügel‘), ist ein Luftfahrzeug, das vier in einer Ebene angeordnete, nach unten wirkende Rotoren oder Propeller / Rotoren benutzt, um Auftrieb und durch Neigung der Rotorebene auch Vortrieb zu erzeugen. Quadrocopter bzw. Multicopter (keine Einhränkung der Propellerzahl auf 4) werden im allgemeinen Sprachgebrauch auch Drohnen genannt. Dieser Begriff, der aus dem Militärbereich stammt, ist allerdings eigentlich nicht der richtige, weshalb wir zumeist von Quadrocoptern bzw. Multicoptern sprechen. Der Quadrocopter gehört zu den Helikoptern und kann wie diese oder auch wie VTOL-Flugzeuge senkrecht starten und landen.
Quadrocopter benötigen zur Steuerung im Gegensatz zu Helikoptern keinerlei mechanische Komponenten wie z.B. Taumelscheiben, Verstellpropeller oder Ruder. Die Propeller sind fest am Motor montiert oder über ein Getriebe mit diesem verbunden. Änderungen des Auftriebs erfolgen ausschließlich durch Erhöhung oder Verringerung der Motordrehzahl. Wird die Drehzahl aller Motoren gleichzeitig erhöht bzw. verringert, steigt bzw. sinkt der Quadrocopter.
Bei Quadrocoptern drehen sich jeweils zwei Propeller im bzw. gegen den Uhrzeigersinn. Dadurch heben sich die von den Propellern auf das Chassis übertragenen Drehmomente auf, solange die Summe der Kräfte der links- bzw. rechtsdrehenden Propeller gleich ist und die Kräfte sich somit neutralisieren.
Das Drehen eines Quadrocopters um die Hochachse (Gierachse) erfolgt dadurch, dass die links- und rechtsdrehenden Propeller mit unterschiedlicher Drehzahl angesteuert werden. Die Neutralisierung des Drehmoments wird aufgehoben, sodass sich der Quadrocopter um die Gierachse dreht.
Drehungen um die Längs- (rollen) bzw. Querachse (nicken) erfolgen durch die unterschiedliche Ansteuerung der auf der jeweils anderen Achse liegenden Motoren. Dabei ist die Drehzahl der links- bzw. rechtsdrehenden Motoren umgekehrt proportional zu verändern, damit die Summe der von ihnen erzeugten Drehmomente gleich bleibt. Andernfalls würde der Quadrocopter gieren.

 

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Quelle: Eigene Erfahrungen & Wikipedia.org

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