Blade Fusion 270 BNF

Der Blade Fusion 270 BNF Basic ist der Beginn einer neuen Ära von High-End Blade Produkten. So bewirbt Blade seinen neusten Sprößling. Wir haben ihn uns zugelegt, um herauszufinden, ob das auch so ist!

Eigenschaften

  • Spektrum AR636 Flight Controller
  • Schwarz eloxierter Alu-Rotorkopf, Taumelscheibe und Servoblock
  • Verschleißarmes Schrägstirnrad
  • Aluminium Heckrohr mit bewährten Riemenantrieb
  • 45A ESC mit eingebautem Governor
  • Neues Heckrotorgehäuse mit größeren Kugellagern
  • Neu designte Kabinenhaube
  • Selbst aufrichtende SAFE Technologie mit Panik Knopf
  • Optimierte Servo Geometrie
  • Stabile Konstruktion aus Kohlefaser und schwarz eloxierten Aluminium
  • Effizientes 4S 14,8V Antriebssystem
  • Spektrum High-Speed MG Servos
  • 2950 KV Brushless Außenläufer
  • Überdimensionierte 3- fach kugelgelagerte gehärtete Hauptwelle

 

Technische Daten

  • Länge: 560 mm
  • Breite: 115 mm
  • Höhe: 190 mm
  • Hauptrotordurchmesser: 615 mm
  • Heckrotordurchmesser: 162 mm
  • Gewicht (Mechanik inkl. Elektronikkomponenten ohne Haube): 470 g
  • Gewicht (Mechanik inkl. Elektronikkomponenten mit Haube): 498 g
  • Abfluggewicht mit 4S Akku*: 646 g
  • *Akku: 4S Lipo / 1300 mAh (Horizon Hobby THRUST Series; Gewicht: 148 g)
  • Flugzeit: ca. 6 Min
  • Empfänger: Spektrum AR636A
  • Motor: Brushless Outrunner 2950 KV
  • Regler: 45A
  • Kreisel/Stabilisierungssystem: AS3X
  • Servos: Spektrum MG


Lieferumfang (BNF-Version)

  • Blade Fusion 270
  • Carbon Haupt- und Heckrotorblätter
  • Motor
  • Regler
  • Servos
  • Empfänger/Stabilisierungssystem
  • Anleitung
  • Werkzeug, Kleinteile

 

Wird noch benötigt (BNF-Version)

  • Fernsteuerung (mind. 6-Kanal, DSMX fähig)
  • Flugakku (4S 14,8V LiPo 1300mAh 30C)
  • Ladegerät (4S LiPo fähig)

 

Bildergalerie "Blade Fusion 270 BNF Basic"

 

Bildergalerie "Blade Fusion 270 BNF Basic - Jungfernflug"

 

Bildergalerie "Blade Fusion 270 BNF vs. Align T-Rex 450L Dominator"

 

 

Erfahrungsbericht

Erste Erfahrungen

  • Die Mechanik des Blade Fusion 270 hinterlässt einen wirklich guten und wertigen Eindruck - insbesondere für einen Heli dieser Größe. Das Design mit der nach vorne geneigten Rotorwelle und dem daraus resultierenden höheren Heck gefällt uns sehr gut. Der Look wirkt sehr dynamisch und aggressiv. Was uns ebenfalls sehr gut gefällt ist, dass der Heckservo im Chassis verbaut ist und nicht wie beim ähnlich großen OXY 3 hinten am Heckrohr befestigt ist. Dadurch rückt er näher an den Schwerpunkt und stört die Optik nicht. 
  • Das Carbon-Chassis ist von sehr guter Qualität und ist sauber entgratet. Im Vergleich zu unserem Align T-Rex 450L wirkt das Chassis des Blade Fusion 270 um einiges hochwertiger.
  • Die schwarz eloxierten Aluminiumfrästeile, wie Rotorkopfzentralstück, Blatthalter, Taumelscheibe, usw., sind großzügig dimensioniert und von guter Qualität. Die Blatthalter sind aus einem Stück gefräst. Das Spiel der Blatthalter ist nicht auffällig groß und bewegt sich auf einem Niveau mit dem Align T-Rex 450L. Obwohl der Blade Fusion 270 deutlich kleiner ist, entspricht die Größe des Rotorkopfs (Zentralstück und Blatthalter) eher der eines 450er Helis.
  • Die Hauptrotorwelle hatte bei unserem Modell im Auslieferungsszustand etwas vertikales Spiel, welches wir mit 2 der 3 beigelegten Unterlegscheiben (Shims) beseitigen konnten. Der Anschlag am oberen Lagerbock erfolgt beim Blade Fusion 270 über eine Verdickung der Rotorwelle, also nicht über einen Klemmring.
  • Die 270 mm langen Hauptrotorblätter sind aus CFK und wiegen pro Stück ca. 18,5 Gramm. Die beiden lagen bei unserem Modell um 0,02 Gramm auseinander, weshalb wir das leichtere der beiden im Schwerpunkt mit etwas Tesafilm beschwert haben. 
  • Die Heckrotoreinheit ist weitgehend aus Kunststoff aufgebaut und hat etwas Spiel. Nimmt man wieder der Align T-Rex 450L als Vergleich, so ist das Spiel beim Blade Fusion 270 etwas größer. Die Heckrotorwelle ist relativ lang, sodass theoretisch sehr große Verstellwege des Heckrotors möglich sind.
  • Die Heckrotorblätter stammen ursprünglich vom Blade 270 CFX und sind aus relativ hartem Kunststoff. Sie wiegen pro Stück knapp 2 Gramm. Bei unserem Modell lagen die beiden 0,01 Gramm auseinander, der Ausgleich erfolgte auch hier wieder mit einem Streifen Tesafilm.
  • Befestigt sind die Heckrotorblätter übrigens mit Kugelköpfen, die als Propellermomentgewichte dienen.
  • Die Blattgriffe lassen sich axial um einige zehntel Millimeter auf der Nabe hin- und herbewegen. Das ist wohl (wie beim Henseleit TDF) so gewollt und verhindert ein Verspannen der Lager. Dies hat im Flugbetrieb keinen Nachteil, da sich die Blattgriffe durch die hohen Zentrifugalkräfte bis an den Anschlag nach außen ziehen.
  • Sowohl die Hauptrotor- als auch die Heckrotorwelle waren im Auslieferungszustand übrigens stark eingefettet. Wir haben die Fettschicht entfernt und, wie bei jedem unserer Helis, Dry Fluid Heli aufgetragen.
  • Bei der Haube aus GFK hat sich Blade endlich mal angestrengt - sowohl was die Optik aber auch die Haltbarkeit anbelangt. Die Hauben der früheren Blade Helis kamen doch mit einem sehr altbackenen Aussehen daher und nach 1-2 montieren sind sie einem in den Händen auseinandergefallen. Deshalb wurden sie auch oft als "Joghurtbecher" bezeichnet. Die Haube des Blade Fusion 270 ist unserer Meinung nach sowohl von der Form als auch von der Farbe her sehr gelungen. Das Neongelb kombiniert mit Neongrün ist gerade vor dunklen Hintergründen und bei trübem Wetter sehr gut zu sehen. Befestigt wird die Haube mit 4 Pins. So sitzt die Haube bombenfest, aber das Einfädeln der beiden vorderen Pins erfordert einiges an Geschick.
  • Die ebenfalls neongelb/grün-farbene Heckfinne sowie das neongelbe Landegestell erhöht die Sichtbarkeit zusätzlich. 
  • Erfahrungen nach 2 Flügen: der Blade Fusion 270 fliegt aus der Schachtel heraus wirklich sehr gut! Er fliegt sich sehr leichtfüßig und direkt - ein richtiger kleiner Giftzwerg! Das Verhältnis von Leistung zu Gewicht ist sehr gut.
  • Die Gyroeinstellungen für das Heck werden wir wohl noch etwas verringern, da das Heck beim Geradeausflug etwas geschwänzelt hat. Allerdings war es beim Jungfernflug auch ziemlich windig. Eine Reduktion von 82% auf 81% hat schon eine Verbesserung gebracht (bei hoher Drehzahl).
  • Schwerpunkt: Auch wenn man den von Blade vorgeschlagenen 4S 1300 mAh Thrust Lipo ganz nach vorne schiebt, bleibt der Blade Fusion 270 etwas hecklastig. Einen negativen Einfluss auf das Flugverhalten konnten wir nicht beobachten. Um den Schwerpunkt zu optimieren, könnte man den Regler noch weiter nach vorne verschieben oder versuchen, diesen unter der Akkurutsche anzubringen.

 

Weitere Erfahrungen ergänzen wir hier laufend...

 

Wo gibt's den Blade Fusion 270?

Wir haben ihn von freakware. Warum? Weil wir dort schon seit 2009 Kunde sind und bislang immer sehr zufrieden waren!

 

 

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